Warfare
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Tschüss, MyBlog.de

"Das war ja n kurzes Vergnügen" werdet ihr euch denken und ihr habt recht. MyBlog.de geht mir schon jetzt auf die Nüsse und ich hab mich zum Umziehen entschlossen. DIGITAL WARFARE findet ihr ab sofort unter: http://www.diarius.de/digitalwarfare/. Die Blog-Seite is wesentlich geiler und vielseitiger. Danke für die Aufmerksamkeit. Besucht mich ma weiterhin
Marvin am 23.8.06 15:38


[REVIEW] Walk The Plank - Dead Weight In Hostile Waters

Kennt ihr ne Hardcoreband aus England? Ich kannte keine - bis jetzt! WALK THE PLANK kommen nämlich genau dort her. Aus Liverpool um genau zu sein. Wenn man sich die Jungs so anhört fragt man sich warum man nicht früher mal einen Blick auf die Insel gewagt hat, denn was hier gespielt wird findet man heute nur noch selten. Ohne mit der Wimper zu zucken wird hier die 80er Hardcore Keule rausgeholt und ordentlich drauf los getrümmert. Dabei hält man sich nicht mit überflüssigem Mosh-Parts, Breaks oder Singalongs auf, sondern prügelt sein Programm sehr straight durch. Für einige wird das sicherlich zu einseitig und zu langweilig sein, aber für Fans von kompromisslosem Hardcore-Punk ist das hier genau das Richtige. Leider ist nach 23min Wut, der Spass auch schonwieder zuende. Mehr wäre mir persönlich aber wohl auch etwas zu stumpf, denn abwechslungsreich ist "Dead Weight..." sicherlich nicht.

www.myspace.com/theplank
Dead And Gone
Marvin am 15.8.06 12:27


[REVIEW] Sinking Ships - Disconnecting

"Die Stimme kenne ich doch?", dachte ich neulich so bei mir als ich zum ersten Mal das Debut-Album "Meridian" von den SINKING SHIPS aus Seattle gehört habe und war nicht schlecht am Staunen, als ich las, dass es sich bei dem Sänger um niemand geringeren als den kleinen Bruder des CHAMPION Sängers Jim Hesketh handelt. Verblüffend die Ähnlichkeit der Stimme! Musikalisch gibt es zwar auch einige Parallelen, aber mit dem neuen Album "Disconnecting" gehen SINKING SHIPS neue Wege. Zwar ist es immernoch Youth Crew Hardcore, aber aufgemotzt mit noch mehr Melodie und noch mehr Emotionen. Stellenweise klingt das ganze fast schon zu sehr nach Emo. "Ghost Story" ist soein Track, der auch auf ein Emo-Album gepasst hätte. Aber keine Panik - direkt im Anschluss folgt eine Nummer wie sie Old Schooliger nicht sein könnte - "Deadlocked" geht zwar nur 38 Sekunden aber dafür voll auf die Zwölf.

Mir persönlich gefiel der Stil des Debut Albums zwar besser, aber die neuen Wege, die man auf dem neuen Album geht sind definitiv ein Fortschritt, der gemacht werden musste. "Disconnecting" gehört mit Sicherheit zu einem der besten Hardcore-Alben diesen Jahres.

www.myspace.com/sinkingships
Revelation Records
Marvin am 15.8.06 11:47


[REVIEW] Casey Jones - The Messenger

Das nunmehr zweite Full Length Album der Band um EVERGREEN TERRACE Sänger Josh James bietet wütenden Straight Edge Hardcore mit nicht geringem New School und Metal-Touch. Eigentlich ein Grund die Scheibe zu verreissen, aber irgendwas treibt mich dazu diese CD immerwieder in meinem CD Player ihre Runden drehen zu lassen. Vermutlich ist es die Power mit der man sich hier durch die rund 27min der PLatte prügelt. Leidenschaft vermisst man hier aufjedenfall nicht. Positiv gefällt mir auch die Youth School mäßige Leadgitarre, die nicht selten zum Einsatz kommt. Stellenweise zeigt sich "The Messenger" sogar von seiner punkigen Seite. "Any Port In A Storm" beispielsweise wirkt ziemlich straight und geradlinig. Alles in Allem ein beachtliches Album, dass ich so nicht erwartet hätte.

www.myspace.com/xcaseyjonesx
Alveran Records
Marvin am 15.8.06 11:29


[REVIEW] Have Heart - The Things We Carry

Wow, schickes Artwork. Bridge 9 geben sich zwar immer recht viel Mühe mit der liebevollen Gestaltung einer CD, aba dieses Cover find ich mal wirklich gelungen! Auch was auf dem Long Player zu hören ist braucht sich nicht zu verstecken, auch wenn ich sagen muss mein Kiez is das hier nicht unbedingt. HAVE HEART spielen meist schnellen New School inklusive für mich absolut uncoolen Mosh-Parts. An manchen stellen wirds aber auch recht melodisch und genau da wird die Scheibe für mich erst richtig interessant. Während mich Tracks wie "Armed With A Mind" (Titel und Text sind allerdings ziemlich cool) oder "The Machinist" eher annerven, hat mich der Track "Unbreakable" wahrhaftig umgehauen. Ein wahnsinnig geiles Gitarren Intro mit ner richtigen Ohrwurmmelodie, ein spitzenmäßiger Break und die Finger Pointing Passage am Ende - da passt einfach alles! Leider ist der Song eher die Ausnahme. Wuchtig geht es zwar auch bei den anderen Songs zu Werke und es gibt auch in jedem Song verdammt gute Ansätze, aber bei den meisten fehlt mir persönlich einfach noch das bestimmte Etwas. Trotzdem eine bemerkenswerte Platte, die sicherlich ner Menge Leuten schöne Stunden bescheren wird.

http://www.bridge9.com/haveheart/index.htm
Bridge Nine Rec.
Marvin am 15.8.06 01:13


[REVIEW] Another Breath - Mill City

Diese Band hat's in sich! Wer mal die erste 7" von Another Breath "Not Now, Not Ever" gehört hat, weiß was ich meine. Für die erste VÖ der New Yorker hagelte es gerade zu gute Kritiken. Natürlich wartet alle Welt nun auf das Debut-Full Length und zumindest meine Wenigkeit hat das Gefühl zurecht gewartet zu haben. ANOTHER BREATH kombinieren auch hier wieder treibende Drums und heftige Gitarren Riffs mit ner ordentlichen Portion emotionaler Melodien. Die kompromisslose Mischung aus Post- und NewSchool Hardcore und klassischen Old School Elementen ist es wohl was die Band so besonders macht. Herausragend finde ich auch die Stimme des Shouters, wenn auch oder gerade weil die kompletten 35min Spiellänge der Scheibe nur geshoutet wird. Für mich hätten es an einigen Ecken noch ein paar mehr Gangshouts sein können, aber an Dichte und Volumen fehlt es dieser Scheibe mit Sicherheit nicht! Also verschwendet eure Zeit nicht mit dem Lesen dieses Reviews sondern geht in den Laden und holt euch das Ding!

http://www.rivalryrecords.com/bands_detail.asp?bid=ABR
Rivalry Records

Marvin am 15.8.06 00:50


[REVIEW] Betrayed - Substance

Wunderbar, endlich gibt's mal ne große Portion BETRAYED. Nach den 2 EP's, die beide wirklich grandios waren, kommt nun endlich das Full Length Debut. 13 mal unverfälschter Straight Edge Hardcore bietet die Platte, die im schicken Pappschuber daherkommt. Das Artwork ist ansonsten recht schlicht gehalten, sieht aber trotzdem sehr schick aus. Wie die Verpackung aussieht, interessiert aber nur für einen kurzen Augenblick. Viel wichtiger ist natürlich was sich dahinter verbirgt. Die Tracklist von "Substence" liest sich für den Kenner etwas enttäuschend. Denn anstatt 13 brandneuer Tracks gibt es nur 9, die anderen waren schon auf den letzten 2 VÖ's der Band. Wenigstens hat man gute Tracks gewählt (auch wenn man da nich viel falsch machen konnte) und sich die Mühe gemacht das Ganze nochmal neu einzuspielen.
Doch trotz diesen kleinen Mankos macht der Silberling ne gute Figur. Die neuen Songs passen zu BETRAYED und setzen genau das fort, was mit "Addiction" angefangen hat. 80er Einflüsse sind textlich und musikalisch perfekt in ein modernes Hardcore-Album eingearbeitet worden. Viel mehr braucht es nicht um das Prädikat "hörenswert" zu erhalten und auch wenn "Substance" nicht unbedingt der Überhit ist, den sicherliche Einige erwartet haben, möchte ich dennoch dringend zum Kauf dieser Scheibe raten. Das hier ist einfach ein gutes, ehrliches Stück Hardcore, wie man es heute nicht mehr jeden Tag zu hören bekommt, trotz des großen Angebots im Genre.

www.betrayedhc.com
Equal Vision Rec.

Marvin am 15.8.06 00:19


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